Craig Alan

Craig Alan wurde 1971 in San Bernardino/Kalifornien geboren. Er arbeitete als Street-Art-Künstler und Straßenporträtmaler. Durch das Studium von Kunst und Theaterdesign in Alabama entwickelte Alan schließlich eine außergewöhnliche Mixed-Media-Technik und wurde als Künstler international bekannt. Einen wichtigen Einfluss auf das Werk des Malers hat das Theater mit seinen Choreographien und Bühnenbildern. In Craig Alans Arbeiten verbindet sich technische Raffinesse mit einer hohen künstlerischen Imaginationskraft. Der Künstler ist mit seinen Pop-Art-Bildern in zahlreichen Ausstellungen weltweit vertreten.

Mittels eigener Fotografien von Menschen in unterschiedlichen Haltungen, die von oben aufgenommen werden, entstehen in Craig Alans Bildern verblüffende Choreographien, die das Leben auf der Straße oder auf der Bühne, zufällig oder im Rampenlicht, im Kleinen und im Großen verdeutlichen. „Populus“ heißt die Pop-Art-Serie, in denen der Künstler Menschen pixelhaft und wie herangezoomt als Individuen in der Masse und zugleich in der Ferne als Konterfeis von unsterblichen Ikonen des Showbusiness abbildet. Mithilfe von vielen Schablonen nach einzelnen Fotographien werden die Figuren, die seine Bilder in großer Vielfalt und kontrastreich vor farbigem Hintergrund bevölkern, mit einer Spraydose aufgesprüht und dann teilweise weiter mit dem Pinsel in Mischtechnik überarbeitet.

Craig Alan zeigt allgemeine urbane Situationen, die das Menschsein in seiner Vereinzelung und Gesamtheit sowie in seiner Individualität und Anonymität zeigen. Man blickt von Weitem auf die Ikonen wie Marilyn Monroe, John F. Kennedy oder Elvis Presley. Aus der Nähe gesehen ist es möglich, sich selbst in einer kleiner Figur wiederzufinden. Die Botschaft dieser Bilder lautet: „Every individual is a part of something bigger“ („Jeder Mensch ist Teil eines größeren Ganzen”). Durch das Thema des öffentlich Seins, des "auf der Bühne des Lebens Stehens", im Alltag als unbekannter Passant oder als Prominenter im Rampenlicht, schreibt Craig Alan sich mit seinen einzigartigen Menschenporträts in die Bildwelt der Pop Art ein.

Die Benennung der umfangreichsten Werkserie mit „Populus“ (lat. Volk) kann zugleich als Leitmotiv für das Schaffen des Künstlers gelten, der die Gesellschaft gleichzeitig aus einer Mikroperspektive sowie aus einer Makroperspektive zeigen möchte. In der Serienbenennung klingt die Assoziation mit „popular“ (engl. beliebt, populär) an, wonach die gesamte Kunstrichtung Pop Art benannt ist.



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