Der US-amerikanische Pop-Art-Künstler Burton Morris wurde 1964 in Pittsburgh geboren. Er studierte bildende Kunst an der Carnegie Mellon University und war anschließend als Art Director in der Werbung tätig. Im Jahr 1990 gründete er sein eigenes künstlerisches Atelier und begann, kleine Piktogramme im Pop-Art-Stil in großformatige Acrylbilder umzusetzen. Programmatisch für die Pop-Art, die nicht mehr zwischen bildender und angewandter Kunstunterschied, ist die Überhöhung der populären Kultur, und so fließen auch bei Burton die Erfahrungen und Kenntnisse aus der Werbeindustrie direkt in seine Pop-Bilder ein. Der Künstler wählt häufig ein Motiv je Komposition aus: High Heels, Kaffeetassen, Popkorntüten, Lollis, Kaugummiautomaten und weitere Kultgegenstände der Alltags- und Konsumkultur, die auch zu mehrteiligen Bildinstallationen zusammengefügt werden. In einem stilisierten comicartigen Stil mit schwarzen Konturen und zackigen Umrandungen, die wie ein abstraktes Blitzlicht der Betonung dienen, und mit grellen knalligen Farben gemalt, werden die Motive zu ikonischen Pop-Art-Bildern mit Signalcharakter, die den Betrachter sofort ansprechen sollen. Die Werke von Morris wurden 1992 durch die Teilnahme an einer Absolut Vodka-Kampagne in Pennsylvania erstmals bekannt. Es folgten zahlreiche Ausstellungen und Kooperationen mit verschiedenen Unternehmen und internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen. Bei vielen Events und Großveranstaltungen wie u. a. den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen, den Oscar-Verleihungen im selben Jahr sowie im US-amerikanischen Fernsehen wurden seine Werke präsentiert. Weiterhin finden sich Bilder von Burton Morris invielen öffentlichen und privaten Sammlungen. Der Künstler lebt und arbeitet in Los Angeles.

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