Nemo Jantzen

Nemo Jantzen wurde 1974 in den Niederlanden geboren. Er wuchs in einer Künstlerfamilie auf, die seine Interessen für visual arts bereits in jungen Jahren beeinflusste und förderte. Nach seinem Kunst- und Designstudium an der RTO Art Academy in Rotterdam bereiste er die Welt um zunächst einige Jahre als Graphikdesigner und Plakatkünstler zu arbeiten. In Spanien entwickelte er seine Technik und seinen Stil als bildender Künstler weiter. Mittlerweile ist Jantzen ein international anerkannter Künstler; seine Installationen und Gemälde sind sowohl in privaten Sammlungen in New York, Singapur, Miami und London aber auch in Museen in den Niederlanden, der Schweiz oder in Spanien zu sehen. Derzeit lebt und arbeitet er in seinen Ateliers in Barcelona und New York um die aktuellen Impulse der sich schnell verändernden zeitgenössischen Kunst spürbar mitzuerleben und in seinen Kunstwerken innovativ umzusetzen.
In seinen jüngsten Arbeiten beschäftigt ihn der Pointilismus. Anders als Seurat setzt er keine gemalten Farbpunkte nebeneinander, sondern handgefertigte, geschliffene Halbkugeln aus Resin hinter denen jeweils der Ausschnitt eines Filmes, einer Illustration oder Fotos montiert ist. Bei nahem Betrachten fügen sich somit etwa 1.500 kleine unterschiedliche Bilder zusammen, die von weitem beispielsweise das Portrait einer glamourösen Frau freigeben. Jantzen wählt die zahlreichen kleinen Abbildungen sorgfältig nach Farbe und Thema aus; mit Resinharz überzogen wirken die Momentaufnahmen wie eingefrorene kleine Welten. Daraus resultieren dreidimensionale, mehrschichtige Arbeiten, die je nach Entfernung, Winkel oder idealisierter Wahrnehmung bestimmen, was das Auge des Betrachters sieht. kopiert
„The closer you look, the less you see.” (Jantzen)
Parallel zu diesen Kunstwerken mit Resinhalbkugeln arbeitet der Künstler an einer Serie, in der Jantzen sein kreatives Schaffen einmal mehr unter Beweis stellt. Wieder sind es die Frauenportraits, die sein bevorzugtes Motiv bilden. Diesmal jedoch sind es Nägel, die das Dargestellte in ein feines Raster einteilen. Anschließend „malt“ Jantzen mit nur einem einzigen dunklen Faden entlang der Nägel und erzeugt durch Verstärkung des Fadens Licht- und Schattenwirkung. Lichtreflexe auf Brillengläsern und Hell/Dunkelkontraste der Lippen und Augen werden sichtbar; die Haare, das Gesicht, die Hände – es wirkt wie gezeichnet.










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