18.5.2022

Ein Tag für die Ukraine

18.5.2022

Ein Tag für die Ukraine

Mit dem „Tag für die Ukraine“ am 21. Mai möchte die Galerie Mensing mit ihrem Geschäftsführer Ingo Schaffranka vor allem den Kindern und Jugendlichen, die hier eine vorübergehende Bleibe gefunden haben, einen Moment ermöglichen, die dramatischen Ereignisse zu verdrängen.

Es sollen farbenfrohe Bilder zusammen mit internationalen Künstlern erstellt werden. Unter anderem ist die ukrainische Künstlerin Elena Lobanowa vor Ort. Streetartist „Matze F“, wird den Kids zeigen, wie sie mit Spraydosen Kunstwerkeerstellen können. Um die Spendenaktion anzukurbeln, stellt die Galerie zwei Kunstwerke von Detlef Rahn und Tom Boston zur Verfügung. Der Verkaufserlös fließt an Mayday Rhynern.  

Das Spendenkonto mit der IBAN-Nummer DE16 4416 0014 6492 5811 00 bei der Volksbanknimmt Spenden jederzeit entgegen. Wichtig ist der Zusatz: Stichwort „Ukraine-Hilfe“, erklärt Conny Schmidt.

Es waren spontane Entscheidungen kurz nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine. Menschen wie Matthias Hejosch aus Werl-Holtum spürten instinktiv, dass sie helfen wollen, helfen müssen – in welcher Form auch immer. Sein Engagement war und ist Vorbild für viele, denen das Wohl der Menschen aus den Kriegsgebieten am Herzen liegt.

Schnell erhielt er Unterstützung aus Rhynern und mittlerweile aus Hilbeck, wo sich ebenfalls Menschen diesem Hilfsbündnis angeschlossen haben. Unterstützung erhalten die Organisationen jetzt von Rhynerns Galeristen Harry Mensing. Auf dessen Gelände in Rhynern findet am Samstag, 21. Mai, ein farbenfroher Nachmittag für die Flüchtlingsfamilien statt. Dabei sollen auch Spendengelder für die Ukraine-Hilfe zusammenkommen.

Mensing, der einst Ideengeber und Gründer des Vereins Mayday Rhynern war, verfolgt seit Wochen mit Bewunderung die ehrenamtliche Arbeit, die zu großen Teilen über das Mayday-Geschäftszimmer mit Conny Schmidt an der Spitze organisiert wird. Angefangen über große Sammelaktionen und Hilfstransporte bis hinein in die Krisengebiete, werden mittlerweile private Unterkünfte für die geflüchteten Menschen vermittelt. Und nicht nur das: Den Menschen – zumeist junge Mütter mit Kindern – werden hierzulande so viele Brücken gebaut, wie es geht.  

Uli Teege aus Rhynern hat mittlerweile ein Netzwerk aufgebaut, so dass die Gastgeberfamilienmiteinander kommunizieren können. „Was wir da bereits für Hilfen leisten konnten, ist phänomenal“, meint Conny Schmidt. Besonders ein Kinderrollstuhl für ein behindertes Mädchen ist ihr in Erinnerung geblieben. Innerhalb weniger Stunden war das Hilfsmittel als Spende organisiert. „Die Aufrufe verteilen sich dabei deutschlandweit“. Die Unterstützung bezieht sich auf den gesamten Alltag. „Die Geflüchteten wollen sich integrieren, sie möchten gerne arbeiten und sich ein bringen“, erklärt Thorsten Hazekamp. Daher gehört auch die Vermittlung von Jobs zu den vielfältigen Aufgaben der Helfer.  

Natürlich verlieren diese auch die Kriegsgebiete nicht aus den Augen. Am kommenden Wochenende werden zwei Lkw aus der Ukraine in Westtünnen bei der Firma Dorka erwartet. Sie holen diesmal vor allem Krankenhausbetten ab, die einmal mehr über etliche Spender gesammelt worden sind. Dorka-Geschäftsführer Andreas Schulze-Geiping gehört zur Gruppe der engagierten „Rhynern-hilft-Aktion“.

Artikel: © Jörg Beuning, Westfälischer Anzeiger

Auswahl an verfügbaren Kunstwerken von Luigi und Giorgio Rocca

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